Sonntag, 23. August 2026
1225
Die nachwachsende Generation neigt auch deshalb zur Depression, weil sie nichts anderes mehr kennt als Authentizität. Sie hat nicht mehr gelernt, ein wie auch immer begründetes und geartetes Ich unabhängig vom natürlichen Ich auszubilden.
1224
Schwer wiegt die Last: Verkaufe alles, was Du hast. Ungleich schwerer wiegt jedoch: Verkaufe alles, was Du gerne gehabt hättest.
Donnerstag, 20. August 2026
1223
Ein christliches Gebet: Gott, gib mir die Gnade, mit Gelassenheit Dinge hinzunehmen, die sich nicht ändern lassen, den Mut, Dinge zu ändern, die geändert werden sollten, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Ein messianisches Gebet: Mein Glaube bewirke in mir die Einsicht, dass ich Wirkliches nicht befehlen kann, die Freiheit, mir vom Wirklichen nicht befehlen zu lassen, und die Wachsamkeit, weder meiner Einsicht noch meiner Freiheit auf den Leim zu gehen.
Sonntag, 16. August 2026
1222
Unsere Ängste sind letztlich Bemühungen des – allzu oft in Menschengestalt auftretenden – Wirklichen, uns Befehle zu erteilen. Befehle, denen wir uns nur selten entziehen können oder wollen – und wenn doch, dann allenfalls unzureichend und immer bloß flüchtig. Wer messianisch lebt, der lässt davon ab, den Befehlen des Wirklichen zu folgen. Der lässt ab von Ängsten, insbesondere von jenen, die durch Menschen ausgelöst werden.
Sonntag, 9. August 2026
1221
Unsere Erwartungen sind letztlich Bemühungen darum, dem Wirklichen – allzu oft in Menschengestalt – Befehle zu erteilen. Befehle, die das Wirkliche nur selten befolgen kann oder will – und wenn doch, dann allenfalls unzureichend und immer bloß flüchtig. Wer messianisch lebt, der lässt davon ab, dem Wirklichen Befehle zu erteilen. Der lässt ab von Erwartungen, insbesondere von jenen, die sich an Menschen richten.
1220
Man muss es aushalten können und wollen, messianisch innezuhalten. Beides, Können und Wollen, fehlt unserer Kultur. Deshalb sind wir Christen.
Donnerstag, 16. Juli 2026
1219
Die Flucht ins unmittelbar Augenscheinliche ist nichts anderes als eben dies: Flucht.
1218
Zu Nr. 1213, 1211, 1204: Ich habe noch einmal zu bestimmen versucht, was ich unter dem Begriff der Taktischen Kriegsethik eigentlich entwickelt habe. Es wäre wohl treffend, diesen Entwurf als Surrogat zu bezeichnen, als positives Surrogat des messianischen als ob nicht. Mit diesem Surrogat gehe ich interpretatorisch zurück an die Grenze des mir selbst noch Zumutbaren. Aber jenen, denen ich damit etwas zu eröffnen versuche, komme ich längst nicht weit genug entgegen.
1217
Philosophieren, sich interpretierend über das Wirkliche orientieren, heißt nicht: sterben lernen. Es heißt: des Wirklichen als des Gestorbenen gewahr werden und als Gestorbene im Gestorbenen leben lernen.
Mittwoch, 15. Juli 2026
1216
Man kann nicht zwei Herren zugleich dienen (Mt 6,26). Auch dieser Satz darf nicht moralisch, muss vielmehr ontologisch interpretiert und aktiviert werden.
Dienstag, 14. Juli 2026
1215
Rückblick auf die vergangenen Monate. Warum ich derzeit den messianischen Gedanken nicht weiterdenken kann. Warum mir die messianischen Worte fehlen.
Donnerstag, 9. Juli 2026
1214
Gedanke beim Besuch eines kleinen, aber feinen Museums für moderne Kunst: Wer aus der Zeit fällt, der wird unzeitgemäß. Der bleibt hinter seiner Zeit zurück oder ist seiner Zeit voraus. Was aber wird, wer aus der Wirklichkeit fällt? Unwirklichkeitsgemäß?
Mittwoch, 17. Juni 2026
1213
Zu Nr. 1211: Ethik im üblichen Verstande des Begriffs ist aus der Perspektive meines eigenen Denkens immer eine Form der Wiederverzauberung des Wirklichen. So gesehen kann ich selbst keine Ethik entwickeln oder vertreten, so gesehen bin ich dankbar, wenn ich nicht mit irgendeiner Ethik in Verbindung gebracht werden.
Wenn mir nun dessen ungeachtet eine Ethik abverlangt wird, so nötigt man mich damit zu einem durchaus spannenden, spannungsreichen Entgegenkommen. Nach reiflicher Überlegung, erscheint mir dieses Entgegenkommen unter drei Bedingungen als noch zumutbar: Zunächst begreife ich Ethik (negativ) als kritisch-distanzierende Reflexion aller möglichen Sollensansprüche. Dann gebe ich Ethik die Form der Verantwortung im Sinne Max Webers, setze dabei zugleich Webers Wirklichkeitsverständnis voraus. Und schließlich fülle ich Ethik mit der Substanz eines dekonstruktiven Messianismus im Sinne Jacques Derridas, aktiviere und reguliere alles Wollen und Handeln also durch ein immer im Kommen Begriffenes, durch ein nie und nirgendwo Gegenwärtiges.
Zugegeben: Diese Bedingungen befriedigen das Bedürfnis, das sich in Ethik Ausdruck verschafft, nur unzureichend und scheinen insofern zu überfordern. Mit ihnen gehe ich jedoch an die Grenze der Redlichkeit. Und natürlich auch an die Grenze dessen, was mir gerade noch verantwortbar erscheint.
Donnerstag, 4. Juni 2026
1212
Und jedem Anfang wohnt eine Verführung inne, die uns betrügt und die uns hindert, frei zu sein.
Sonntag, 31. Mai 2026
1211
Zu Nr. 1204: Das Projekt hat noch nicht einmal die erste institutionelle Hürde genommen. Man hat es aufgehalten, weil angesichts der Radikalität des Ansatzes zu viel auf dem Spiel steht, vor allem zu viel von dem, was geworden, gewohnt und dadurch geheiligt ist. Aber natürlich auch persönliche, militärische und politische Beziehungen und Karrieren.
Der unmittelbare Widerstand des Systems war erwartbar, ist durchaus amüsant, im Blick auf die Sache und die betroffenen Menschen in Uniform aber natürlich tragisch.
Das Projekt ist tot, der Gedanke aber wohl nicht. Er hat zumindest das Potenzial, sich subversiv zu verselbständigen.
Der unmittelbare Widerstand des Systems war erwartbar, ist durchaus amüsant, im Blick auf die Sache und die betroffenen Menschen in Uniform aber natürlich tragisch.
Das Projekt ist tot, der Gedanke aber wohl nicht. Er hat zumindest das Potenzial, sich subversiv zu verselbständigen.
1210
Unsere Sprachspiele sind nicht deshalb belanglos, weil sie nicht mehr sind als das, was sie sind: Sprachspiele. Sie sind alles, was wir haben. Und sie haben Wirkungen. Daher müssen wir sie spielen, und dies mit Bedacht. Wir müssen bedenken, welche Sprachspiele wir überhaupt noch intellektuell redlich spielen können, und wir müssen bedenken, welche Folgen sie absehbar haben.
Montag, 25. Mai 2026
1209
Jedes Sollen setzt eine vertikale, eine metaphysische oder religiöse Begründungs- und Argumentationsstruktur voraus. Fällt mit Metaphysik und Religion diese Struktur, so fällt auch jedes Sollen. Jenseits des Sollens bleibt dann allein noch das Wollen (Nietzsche). Nun stellt sich – modern formuliert – nicht mehr die Frage, was ich vernünftigerweise tun soll. Es stellt sich vielmehr die Frage, was ich authentischerweise wollen kann. Gerade hier setzt die jesuanische Formel ein, die gerade nicht das ist, was das Christentum gerne daraus gemacht hat: ein ethisches Kriterium, ein moralischer Imperativ (siehe Nr. 1038).
Sonntag, 24. Mai 2026
1208
Ein Habitus, der sich erkennbar überträgt aus den Sozialen Medien hinein in die soziale Realität: hysterische Selbstrepräsentation. Zunehmend sind wir von überlauten Menschen umgeben, die nicht verstehen oder nicht wahrnehmen, dass ihr reales soziales Umfeld ihnen gar nicht folgen will.
Sonntag, 17. Mai 2026
1207
Im Urlaub auch noch einmal Zeit gefunden für den Besuch eines Buchladens. Beim Blick über die gleich-gültige Vielfalt der Publikationen unter den Rubriken Religion, Psychologie und Lebenshilfe ein kurzer Gedanke: Es sind nicht so sehr die zahllosen vereinzelten Erzählungen, in denen sich unsere Hilflosigkeit, unsere Ohnmacht Ausdruck verschafft. Die Vielfalt der kleinen Erzählungen ist kein neues Phänomen. Neu ist, dass diese Erzählungen eine Großerzählung als übergeordnete Referenz verloren haben. Und neu ist, dass dieser Verlust nicht mehr als solcher wahrgenommen wird. Unsere Hilflosigkeit äußert sich somit vor allem im fehlenden Bewusstsein für das, was fehlt. Unsere Ohnmacht ist nun eine wesentlich unbewusste. Diese wesentliche Bewusstlosigkeit ist zugleich Mitursache für die Hybris in unseren Kleinerzählungen.
1206
Eine weitere haarfeine Linie: jene zwischen Idealismus und Ideologie.
Sonntag, 3. Mai 2026
1205
Es ist nicht neu unter der Sonne: Während wir Technik gebrauchen, macht Technik Gebrauch von uns. Derzeit verschieben sich jedoch die Machtverhältnisse. Bislang waren wir es, die der Technik den Zweck gesetzt haben. Mittlerweile beraubt uns die Technik der Fähigkeit zur Zwecksetzung, zunehmend lässt sie bestimmte Zwecksetzungen notwendig, gar zwingend erscheinen. Ob Technik uns dereinst ihre eigenen Zwecke zu setzen in der Lage ist, steht dahin. Jedenfalls wird der Raum noch möglicher Selbstbestimmtheit stetig kleiner.
Sonntag, 19. April 2026
1204
In den vergangenen Wochen habe ich jede freie, aber auch jede unfreie Minute darauf verwendet, einen neuen Ansatz zu entwickeln. Ergebnis ist der Entwurf einer Ethik für Soldaten im Gefecht, einer Taktischen Kriegsethik. Dieser Entwurf müht sich nicht mehr darum, die traditionellen Ethiken der Tugend, der Pflicht oder des Nutzens im taktischen Raum zu verorten. Diese können und dürfen hier schlechtweg keinen Ort haben. Formal greife ich ausdrücklich auf Max Webers Vorbereitung einer Ethik der Gewalthandhabung, auf seine Unterscheidung von Gesinnungs- und Verantwortungsethik zurück. Inhaltlich arbeite ich, ohne dies offen zu legen, im Anschluss an Jacques Derrida mit einer messianischen Begründungsstruktur, verorte mitten im Krieg eine Art dekonstruktiven Messianismus. Militärische Gewalt wird begründet und reguliert als Mittel zur Wahrung einer kommenden Möglichkeit, einer Möglichkeit im Kommen. Dieser Ansatz untergräbt alles, was sich bislang Militärethik nennt.
In den nächsten Tagen lege ich den Entwurf einigen ausgewählten Experten vor. Hier erwarte ich nach ersten Vorgesprächen zumindest in Teilen eine gewisse Offenheit. Die nächsten Schritte werden deutlich schwieriger, das etablierte militärische und politische System wird sich zur Wehr setzen. Ich bin sehr gespannt, wann und wo die Reise des Projekts enden wird.
Sonntag, 22. März 2026
1203
Das Wirkliche ist das ontisch Böse. Mit dieser Setzung ist jede Moral entmachtet.
1202
Wer nicht differenziert, der interpretiert im totalitären Schema.
1201
Zum Tod von Jürgen Habermas – angesichts der nostalgischen, teils sehnsüchtigen Gestimmtheit in den Feuilletons: Der 14. März 2026 markiert das Ende einer Epoche. Das unvermeidliche und notwendige Ende. Dem Ende der großen Erzählungen folgt das Ende der großen Erzähler. Das unvermeidliche und notwendige Ende.
Samstag, 7. März 2026
1200
Die messianische Haltung: klesische Äquidistanz zu allem Wirklichen.
1199
Das, was wir Leben nennen, ist kontingent und flüchtig. Es ist ungeschickt und unzuträglich, das Leben in seiner Eigenart durch törichte Entscheidungen zu bestärken.
Mittwoch, 25. Februar 2026
1198
Bücher waren und sind für mich immer so etwas wie Leitern. Sobald sie ihren Dienst verrichtet haben, lege ich sie beiseite. Ich benötige sie dann nicht mehr (siehe Nr. 461). Daher ist mein Bücherbestand auch überschaubar. Und die Bücher, die ich habe, habe ich allenfalls aus nostalgischen oder anderen, sachfremden Gründen. Das bedeutet auch: Mittlerweile lese ich nur noch Bücher, die sich unmittelbar als Leiter aufdrängen.
1197
Die subtile Pointe des Bilderverbots, des Verbots religiöser oder metaphysischer Fiktionen: Es verhindert zugleich die Flucht aus und vor dem Wirklichen. Das Bilderverbot nötigt dazu, sich dem Wirklichen unverstellt zu stellen.
Sonntag, 15. Februar 2026
1196
Gewalt als Beruf: Mit der Legitimität des Zweckes ist nicht zugleich die Legitimität des notwendigen Mittels festgestellt. Zumindest nicht in der Wahrnehmung dessen, der von diesen Mitteln Gebrauch machen muss. Der Soldat als Instrument der Gewaltsamkeit, der Soldat als legitimierter Gewalttäter wird von den üblichen Erzählungen unserer politischen Philosophien und Ethiken nicht erreicht. Er schwebt in einer legitimatorischen Aporie. Damit ist er gefährdend und gefährdet zugleich.
Sonntag, 25. Januar 2026
1195
Nun habe ich mir einen Eindruck verschafft vom Störungsbild der Moralischen Verletzung vor allem im militärischen Kontext, vor diesem Hintergrund dann mein Verständnis moralischer Resilienz näher bestimmt und die grundsätzliche Vorstellung eines entsprechenden moralphilosophischen, näherhin ethischen Beitrages entwickelt. Dabei lag es nahe, weiter zu konkretisieren, was ich selbst im Raum des Begriffs Ethik eigentlich vertrete.
Sonntag, 11. Januar 2026
1194
Hätte Luther geahnt, dass seine gegen den Gott an sich gerichtete Behauptung eines Gottes für mich, sein gegen den Gott des Allgemeinen postulierter Gott des Einzelnen auf verschlungenen ideen- und kulturgeschichtlichen Wegen mitverantwortlich sein würde für die spätmoderne Eskalation der Selbstbehauptungen – er hätte spätestens 1521 vor dem Reichstag zu Worms widerrufen (siehe Nr. 279).
1193
Mein nächstes größeres Projekt: die vertiefte Auseinandersetzung mit dem Phänomen moralischer Verletzungen im militärischen Kontext, mit dem Stand der klinisch-psychologischen Forschung und vor allem mit den präventiven Bemühungen um die Entwicklung von so etwas wie moralischer Resilienz.
Schon die ersten Lektüren sind – zumindest im Blick auf mein eigenes Fachgebiet – ähnlich ernüchternd wie die Lektüren der vergangenen Monate überhaupt. Gegen alles, was wir heute wissen können, wird hier nach wie vor und noch einmal neu auf überkommene Konzepte wie Charakter und Tugend gesetzt. Und dies weniger in der eher nüchternen stoischen, sondern vielmehr in der substantialistischen oder essentialistischen aristotelischen Variante – dies nicht selten verborgen hinter der Maske moderner positiver Psychologie. Starke repräsentativ-normative Begriffe üben offenbar gerade auch in militärischen Kreisen nach wie vor eine gewisse Anziehungskraft aus. Auch gegen den militärischen Aristotelismus hilft allein unermüdliche, geradezu protestantische Aufklärung.
Schon die ersten Lektüren sind – zumindest im Blick auf mein eigenes Fachgebiet – ähnlich ernüchternd wie die Lektüren der vergangenen Monate überhaupt. Gegen alles, was wir heute wissen können, wird hier nach wie vor und noch einmal neu auf überkommene Konzepte wie Charakter und Tugend gesetzt. Und dies weniger in der eher nüchternen stoischen, sondern vielmehr in der substantialistischen oder essentialistischen aristotelischen Variante – dies nicht selten verborgen hinter der Maske moderner positiver Psychologie. Starke repräsentativ-normative Begriffe üben offenbar gerade auch in militärischen Kreisen nach wie vor eine gewisse Anziehungskraft aus. Auch gegen den militärischen Aristotelismus hilft allein unermüdliche, geradezu protestantische Aufklärung.
Dienstag, 6. Januar 2026
1192
Habe mich zuletzt ein wenig im moralpsychologischen Diskurs orientiert, mir auch einen groben Überblick verschafft über das, was man mittlerweile unter dem Dach einer empirischen Ethik oder einer experimentellen Philosophie betreibt.
Sonntag, 4. Januar 2026
1191
Gedanken zum Begriff einer enthaltsamen Ethik (Nr. 1165): Wenn ich überhaupt etwas vertrete, das Ethik genannt werden kann (unter Gültigkeitsbedingungen kann ich dieser Erwartung kaum entgehen), dann lässt sich als Proprium dieser Ethik vielleicht angeben, dass hier die Frage danach, was ich tun soll, unbeantwortet bleibt. Ethik kann und darf kein Sollen setzen. Ethik ist vielmehr Fundamentalkritik allen Sollens.
Bekanntlich versteht Niklas Luhmann Ethik als Reflexionstheorie der Moral. Ich selbst setze grundsätzlicher und breiter an. Ich verstehe Ethik als kritischen Vorbehalt gegenüber jedem beliebigen Sollen. Gegenüber jedem Sollen, das mir von außen zugemutet wird, aber auch gegenüber jedem Sollen, das in mir selbst wirksam oder mächtig ist. Man könnte auch sagen: Ethik ist die Distanzierung von allen inneren und äußeren normativen Geltungsansprüchen, die mit der Erwartung des Gehorsams auftreten. Absicht dieser Distanznahme ist die Beförderung eines Zustandes relativer Unabhängigkeit als Bedingung der Möglichkeit nicht dessen, was ich im Allgemeinen oder im Besonderen tun soll, sondern dessen, was ich angesichts des Wirklichen hier und jetzt tun will.